Nachlese zur Session 2018 / 2019

Die Session ist nun schon 7 Wochen vorbei – Zeit für den Rückblick…

Auch in diesem Jahr hatte der Wettergott ein Herz für die Karnevalisten und ich konnte meine Termine ohne Glatteis und Verspätung erreichen.

Daher kann ich mir gar nicht erklären, warum ich an gleich zwei Tagen jeweils meine Schuhe in der Garderobe vergessen habe 🙂 Einmal konnte ich sie auf dem Rückweg des zweiten Auftritts noch selbst abholen. Beim zweiten Mal hat mein lieber Kollege, Frank Hackel, sie für mich in Essen abgeholt. Vielen Dank, lieber Frank – die Extra-Tour hätte mich sage und schreibe 140 Kilometer gekostet!

Es war eine tolle Session – einmal hat mich eine junge Frau spontan umarmt, weil ihr mein Auftritt so gut gefallen hat. Überhaupt fühlte ich mich in vielen Sälen regelrecht „auf Händen getragen“, durfte Autogramme schreiben und habe für viele Selfies mit fremden Menschen in Handy-Kameras gelächelt.

Einen tollen Abschluss fand meine Session an Altweiber – die Stimmung bei den Damensitzungen war super! In einem Saal bemängelte ich scherzhaft die trockene Luft auf der Bühne, woraufhin der Kellner mir geistesgegenwärtig einen Schnaps anreichte… herrlich! Als ich bei meinem letzten Auftritt sagte, dass dies mein Sessions-Abschluss ist, wurde so lange und überschwänglich applaudiert, dass mir buchstäblich die Worte fehlten – und das passiert ja eher selten..

Trotz der vielen schönen Erlebnisse möchte ich nicht vergessen, dass in dieser Session gleich mehrere nahestehende Menschen von dieser Welt gegangen sind! Natürlich bin ich bei den Auftritten absolut auf meine Rede, meine Rolle und das Publikum fokussiert. Aber wenn ich so alleine im Auto unterwegs war, hat mich das schon sehr angefasst. Besonders der frühe Tod eines sehr lieben Kollegen hat mich doch stark getroffen.

Vielleicht habe ich auch deshalb etwas länger gebraucht, um eine entsprechende Nachlese zu verfassen.

Mit diesen starken Eindrücken verabschiede ich mich nun in einen hoffentlich sonnigen Frühling.

Bleibt mir nur noch DANKE zu sagen – den Literaten, Vereinen, ganz besonders dem Publikum und den lieben Menschen „da oben“ die mir vielleicht abends ein Sternenlicht gesendet haben.

Bis bald, Euer Kistedüvel

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